Anhand einer interdisziplinär angelegten ethnografischen Studie zeigt Juliane Koglin, wie Kreativität und Medialität in einer von Algorithmen und emergenten Prozessen geprägten Welt neu verhandelt werden — und was rechenbasierte Technologien für Artikulations- und Subjektivierungsprozesse in kreativ-künstlerischen Praktiken bedeuten.
Das Habilitationsprojekt fragt nach der Neuformulierung einer Theorie der Bildung unter den Bedingungen einer Kultur der Digitalität. Im Fokus steht der Begriff des Zwischens als Raum des Unentschiedenen, der in binär-algorithmischen Strukturen schwindet — und mit ihm die Grundlage eines kritisch-reflexiven Verhältnisses zu sich, zu Anderen und zur Welt.
35 Masterstudierende aus Würzburg und Magdeburg entwickelten in einem standortübergreifenden Lehrforschungsprojekt vier medienpädagogische Projekte — von der spielbasierten Lernumgebung bis zum Robotik-Kurs für Grundschulkinder, veröffentlicht als Open Educational Resources.