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RMU Data Dialogue

Der RMU Data Dialogue ist ein Format und eine Plattform für den Austausch zu Datenthemen — mit dem Ziel, kritische und kreative Perspektiven auf Datenvisualisierung, algorithmische Praktiken und digitale Infrastrukturen zu fördern. Im Mittelpunkt steht das Visualisieren von Daten als kritische Praxis: Visualisierung nicht bloß als Darstellung von Information, sondern als Mittel, um zu hinterfragen, zu irritieren und neu zu denken, wie Daten Wirklichkeiten konstruieren.

Das Programm behandelt Datenethik, algorithmische Verzerrung, die Politik der Visualisierung, digitale Überwachung und Data Justice — in Hands-on-Workshops, Explorationsgruppen und mit Beiträgen internationaler Expert:innen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, mit kritischen, künstlerischen und spekulativen Visualisierungstechniken zu experimentieren.

Der Data Dialogue richtet sich an Nachwuchsforschende aus den Erziehungs- und Sozialwissenschaften, den Künsten und den Computational Fields sowie an Creative Technologists, Datenjournalist:innen, Designer:innen und politische Entscheidungsträger:innen, die sich kritisch mit den sozialen, kulturellen und politischen Implikationen von Visualisierung auseinandersetzen.

Die Ausgabe 2026 findet vom 9. bis 11. Dezember an der Goethe-Universität Frankfurt statt — ausgerichtet vom Center for Critical Computational Studies (C3S) und organisiert im Rahmen der strategischen Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU).